WANDERURLAUB IN TAXENBACH Die Sicherheit am Berg

Um Ihren Wanderurlaub sicher genießen zu können, gibt es in den Bergen und auf den Almen Verhaltensweisen an die sich jeder von uns halten sollte. Eigenverantwortung, Respekt gegenüber Mitmenschen, Tieren und der Natur sollte Vorraussetzung für eine gelungene Bergwanderung sein. Sie werden mit traumhaften Ausblicken und besonderen Bergerlebnissen belohnt, die Ihnen sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben werden. 

  • Wettersituation beobachten
  • Schwierigkeitsgrad der Routen beachten
  • Entsprechende Ausrüstung
  • Auf den markierten Wegen und Steigen bleiben
  • Richtiger Umgang mit Weidevieh
  • Müll einpacken
  • Leinenpflicht für Hunde
  • Ruhe im Wald
  • Rücksicht nehmen

Schwierigkeitsgrad-Bewertung der Wanderrouten:

Blau: Einfache Wanderwege im Dauersiedlungsraum und anschließenden Waldbereich, die durch flaches Gelände führen und keine größeren Steigungen aufweisen. Es sind keine speziellen Anforderungen vorausgesetzt. Die Wege sind auch ohne Wanderkarte begehbar.

Rot: Bergewanderwege, bei denen bereits etwas Trittsicherheit notwendig ist. Steilstufen, Wasserläufe, Engstellen und erdige Wannen durch Aufschwemmungen sind bei diesen Wegen anzutreffen. Ein Mindestmaß an Orientierung ist erforderlich.

Schwarz:  Schwierige Bergwanderungen und Alpinsteige, die an exponierten Stellen mit Seilen, künstlichen Stufen, Leitern etc. abgesichert sind. Hier werden die Hände zur Fortbewegung  und Unterstützung des Gleichgewichts  eingesetzt. Die Weganlage ist als solche nicht immer deutlich erkennbar. Zum Teil gibt es Stellen mit Absturzgefahr, Geröllgelände, abschüssiges Gras, Feld- oder Schroffgelände. Mit Altschneeresten ist unter Umständen zu rechnen.

Berg- & Wanderführer für Taxenbach & Rauris buchen

Die geprüften Berg- und Wanderführer in Taxenbach und Rauris beraten Sie gerne und erstellen gemeinsam mit Ihnen und entsprechend Ihrer Bergerfahrung Ihre Bergtour.


Bergwolf, Wolfgang Rohrmoser
Hundsdorfweg 12
5661 Rauris, Österreich

Tel.: + 43 664 415 39 23

E-Mail: w.rohrmoser@bergwolf.at

Web: www.bergwolf.at

Gerlinde Eidenhammer, Wanderführerin
5661 Rauris, Österreich

Tel.: +43 664 45 83 536

E-Mail: gerlinde.eidenhammer@rauris.net

 

Martin Unterhofer
5661 Rauris, Österreich

Tel.: +43 650 8824884

E-Mail: martin@schermtax.at

Web: www.schermtax.at


Wanderführer, Nationalpark-Ranger, Trailrunning-Guide

Wanke Armin
Sonnbergweg 14
5661 Rauris, Österreich

Tel.: +43 664 7870911

E-Mail: armin.wanke@hotmail.com


Wanderführer und Nationalpark Ranger 

Naturesa - Theresa Sommerbichler
5661 Rauris, Österreich

Tel.: +43 (0) 677 611 973 54

E-Mail: griassdi@naturesa.at

Web: www.naturesa.at


Zertifizierte Bergwanderführerin, Dipl. Pflanzenheilkunde Praktikerin, Dipl. Kräuterpädagogin (in Ausbildung), Wald- und Gesundheitstrainerin (in Ausbildung)

Richtiges Verhalten mit Weidevieh

Österreichs Bäuerinnen und Bauern leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer Almlandschaft. Wir bitten Sie als Besucher, sich respektvoll an diese wunderschöne Landschaft anzupassen. Mit der Einhaltung dieser 10 Regeln verhalten Sie sich auf Almen und Weiden richtig.

10 Empfehlungen des Alpenvereins für sicheres Bergwandern
  1. Gesund in die Berge
    Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeiden Sie Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass man nicht außer Atem kommt.
  2. Sorgfältige Planung
    Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen. Achten Sie besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.
  3. Vollständige Ausrüstung
    Passen Sie Ihre Ausrüstung der Wanderung an und achten Sie auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Noruf 112). Karte oder GPS unterstützen die Orientierung.
  4. Passendes Schuhwerk
    Gute und bequeme Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achten Sie bei Ihrer Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.
  5. Trittsicherheit ist der Schlüssel
    Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache. Beachten Sie, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit Ihre Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Durch achtsames Gehen vermeidet man das Lostreten von Steinen.
  6. Auf markierten Wegen bleiben
    Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeiden Sie Abkürzungen und kehren zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn Sie einmal vom Weg abgekommen sind. Häufig unterschätzt und gefährlich sind steile Altschneefelder!
  7. Regelmäßige Pausen
    Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind wichtig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher. Müsliriegel, Trockenobst und Kekse stillen den Hunger unterwegs.
  8. Verantwortung für Kinder
    Beachten Sie, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen. In Passagen mit Absturzrisiko sollte ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nur eingeschränkt geeignet.
  9. Kleine Gruppen
    Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben.
  10. Respekt für Natur und Umwelt
    Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Wiedetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.

(c) Österreichischer Alpenverein

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